Wunderbarer Animations-Kurzfilm von David OReilly. Ausschnitte davon sind ja schon vor etwa einem halben Jahr durchs Netz geschwirrt. Ungewöhnlich und traurig und schön. ♥ Am Besten auf Vimeo im Vollbild ansehen.
Ich dachte, ich teile einfach mal, worüber ich seit Jahren oder neuestem lache. Okay, im Fall von Gonzales ist es freuen und lachen. Übrigens einer der wenigen Musiker, die live wirklich, wirklich Spaß machen. Er ist nicht nur ein fantastischer Musiker sondern auch unglaublich lustig. Unbedingt ansehen, wenn er irgendwann wieder vorbeitourt.
Neueres oben, älteres unten. Jedes einzelne Stück kann einem wirklich den Tag retten.
“Pass auf, er spielt Long Line!”
Nr. 02: Talking Heads – Once In A Lifetime (Remain in Light, 1980) ♥
Eigentlich (für mich) kein Erinnerungsstück. Ich habe erst mit über 20 angefangen, ernsthaft Talking Heads zu hören und bis jetzt nicht damit aufgehört.
Das Video ist übrigens als Ausstellungsstück des Museum of Modern Art vorgemerkt, kein Wunder bei David Byrnes Darbietung, dessen Bewegungen, laut Wiki-Artikel, unter anderem Epilepsiekranke während eines Anfalls nachahmen. Ich liebe diesen Mann ja und würde ihn gerne mal persönlich sehen. So heimlich, von der Zimmerecke aus. Von da aus würde ich dann leise Schwachsinn flüstern: “I don’t have to prove…that I am creative! All my pictures are confused.”
Gestern Nacht bin ich gegen 03.00 Uhr aufgewacht und musste schlaftrunken Folgendes in einen Briefblock krakeln:
“Die Erde” und “Das All”. Diese zwei Kategorien, die ich töricht dreinblickend für mein Blog ersann, sie kommen mir plötzlich so irrsinnig vor. Es geht schon damit los: Wie konnte ich diese Begrifflichkeiten als gleichwertig betrachten, Herrgott, sie sind es nicht! …
Letzten Donnerstag ist mir etwas ganz Großartiges passiert. Ich war im Altonaer Weiland (ein Buchladen) und hatte gerade, endlich, ein Buch gefunden und angelesen, welches mich in eine kleine Freude versetzte. Ich griff nach dem zweiten, verpackten Exemplar davon und zog es vom Verkaufstisch. In diesem Moment fiel mit lautem Summen der Strom aus. Peng. Die Buchhandlung war finster. …
Ja, ja, ich weiß. Ich schreibe hier nur noch über Damen im Musikgeschäft und ihr beginnt mich zu hassen. Ich wollte ja damit aufhören, aber ich kann nicht. Vorallem nicht, weil ich gerade am Rande des Wahnsinns entlangwanke vor lauter Freude, weil Mrs. Murphy eine (für mein Gehirn) ganz fantastische Single namens Overpowered ausgeworfen hat. Im Hintergrund puckern tolle Yazoo-Don’t Go-Geräusche, im Vordergrund singt Róisín, ich war sofort verliebt. …
Ich habe alte Texte von mir gelesen. Nicht uralt, nur älter. Und mich erschrocken. Was schreib ich denn da? Oder auch: warum tu ich es gerade, also momentan, nicht? Irgendwie strengt mich dieser Gedanke an. Deshalb will ich auszugsweise Text loswerden. …
Wenn der Mann vom Sofa aus unerwartet begeistert Dinge wie “Muimui!” und “Ja! Nein! Aaaaah!” schreit, während in der Ecke sanft eine Habitatlichterkette vor sich hinleuchtet, ist wahrscheinlich a) bald Weihnachten, man ist b) mit einem Lichterkettenfanatiker verheiratet und hat sich c) gerade eine PSP samt LocoRoco gekauft. …
Oh ich hasse es, wenn das passiert. Ich versaue ein Bild mit viel Liebe, Fineliner, Holzstift und Argwohn. Mein Mann rollt auf seinem Schreibtischstuhl an mir vorbei und ruft “Uah! So schief ist deine Nase doch gar nicht!” und ob er mir zum dritten Mal zeigen kann, wie spannend das eben entdeckte Programm ist. Kann er nicht. “Das Bild ist hin!” vermelde ich Richtung Stuhl. “Ach, deshalb bist du so gereizt.” “Ich bin nicht gereizt! Ich bin müde!” …