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		<title>Über uns kein Stern</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 18:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>

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		<description><![CDATA[„Da hilft nichts auf der Welt/ wenn dir St. Pauli auf den Geist fällt“ (Frank Spilker) Es fühlt sich nicht an wie heimkommen, mehr wie ein großes Aushalten, wenn er in sein Wohnviertel hineingeht. Er hält inne, holt Luft, die &#8230; <a href="http://www.milchkleid.de/blog/2011/09/07/uber-uns-kein-stern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Da hilft nichts auf der Welt/ wenn dir St. Pauli auf den Geist fällt“ </em> (Frank Spilker)</p>
<p>Es fühlt sich nicht an wie heimkommen, mehr wie ein großes Aushalten, wenn er in sein Wohnviertel hineingeht. Er hält inne, holt Luft, die er nicht mehr auslässt, bis er den Innenhof mit den stinkenden Müllcontainern durchquert hat, bis die Wohnungstür hinter ihm ins Schloss fällt.</p>
<p>Am Eingang des Viertels liegen drei Obachlose auf einem Lüftungsschacht, einer davon halb verborgen von einem Regenschirm. Zwei schlafen, einer hält Wache. Vor ihnen steht ein Hut mit wenigen Münzen darin. Severin hetzt an ihnen vorbei, hält die Luft an, atmet nicht, er will keine Partikel in sich aufnehmen vom Elend, Hundeurin, Taubendreck, Alkohol, der alten, großbrüstigen Prostituierten, die sich mit dösigem Ausdruck in ihr Fenster lehnt, immer beäugt von Männern, die scheinbar unbeteiligt an einer Bank in Blickrichtung lehnen. Ein jüngerer ist heute dabei, zwei räudige ältere, deren Mundhöhle faulig riecht und die zu viel Aftershave aufgelegt haben.</p>
<p>Ein bebender, dürrer Kerl steht vor einer der Kellerkneipen, die Schwüle des Tages drückt den Rauch seiner Zigarette an ihn, er trägt den Rauch wie einen leichten Mantel, wie einen Schleier, der ihm dünn am Gesicht hängt. Wenn er die Hand zum Mund führt, verschüttet er Gedanken, er schüttelt den Kopf, der nicht mehr klar werden wird heute, er sieht nichts mehr. Aus der Kneipe dringt Musik, es ist 17 Uhr, uralter Dunst steht im Eingang, er wird nicht weichen, hinter ihm sitzen Menschen, einer hat den Kopf auf dem Tresen abgelegt, Augen und Mund geöffnet, die Musik hämmert ihnen den Alkohol ins Gehirn, bis sie blank sind. <span id="more-512"></span></p>
<p>Mütter fahren an Severin vorbei, auf den Fahrradsitzen hinter sich Kinder, die auf dem Heimweg ihre gesamte Habe verstreuen, unentwegt lassen sie kleine und große Gegenstände fallen, niemand kann etwas halten, der Stadtteil ergreift sie alle. Wer hier herzieht, legt bald ein Korsett an. Diejenigen, die hier aufgewachsen sind, haben die Härte im Inneren, sie lachen über die verschreckten Zugezogenen, sie haben Teil an der Rauheit, man ist mindestens lässig hier, besser zäh, jeder Gang ein Alleingang, nicht ausweichen, nicht abwarten, jeder geht, wenn seine Zeit da ist, läuft auf die Straße, die Autofahrer sind das gewöhnt, sie rufen Genervtes durch die Scheiben, bremsen, es wird mit den Achseln fortgezuckt. Wer lächelt und ausweicht ist schwach oder will dir was verkaufen. Wer lächelt ist seltsam und nicht aus dem Viertel. Severin hat sich das öffentliche Lächeln weitgehend abgewöhnt.</p>
<p>Die Prostituierten steigen von einem Fuß auf den anderen, von einem Passanten auf den nächsten, hier darf man erst recht nicht lächeln, es ist schon so schwierig genug, ungesehen durchzukommen, es gelingt eigentlich nie, Süßer, na Süßer? Sie sehen alle gleich aus, eine Straße lang zumindest, ein Typ Frau pro Straße.</p>
<p>Man altert schneller, es sammelt sich Unruhe an, weil es stinkt, weil gerempelt wird, weil sie nachts vors Hoftor kotzen, sich an die Klingel stützen dabei, Severin schreckt um vier Uhr morgens mit Herzrasen hoch davon, die Klingel schrillt und schrillt, draußen grölt jemand, klatscht, jemand pisst einen lachenden Bogen an die Gegensprechanlage, wir sind in der Wildnis. Ab 22.00 Uhr ist alles erlaubt, an den Straßenecken werden Hemmungen abgelegt, immer wieder dasselbe geschrien: meine Mannschaft, meine Freundin, meine Scheißschlampe, mein Kerl, meine Heirat morgen früh, meine Jugend zieht an mir vorbei wie eine Blaskapelle, das muß gefeiert werden, das muß gesoffen werden, ich muß hier durch. Ich muß hier weg.</p>
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		<title>Masten</title>
		<link>http://www.milchkleid.de/blog/2011/08/22/masten/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 21:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab und an komme ich an Musik vorbei, die mich binnen eines Lieds erst verknallt macht und dann übers Album verteilt in eine hilflose Liebe hineintaumeln lässt (ungefähr so wie Isabella Rossellini in Blue Velvet: nackt und mit ausgestreckten Armen). &#8230; <a href="http://www.milchkleid.de/blog/2011/08/22/masten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.milchkleid.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/mast.jpg"><img src="http://www.milchkleid.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/mast-300x300.jpg" alt="Strom" title="Mast" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-488" /></a> Ab und an komme ich an Musik vorbei, die mich binnen eines Lieds erst verknallt macht und dann übers Album verteilt in eine hilflose Liebe hineintaumeln lässt (ungefähr so wie Isabella Rossellini in <em>Blue Velvet</em>: nackt und mit ausgestreckten Armen).</p>
<p>So ging es mir letzte Woche mit „<a href="http://themast.bandcamp.com/album/wild-poppies">Wild Poppies</a>“ von The Mast.</p>
<p>Ich bin kein großer Fan von klingt-wie-Vergleichen, aber im Falle von The Mast hing mein Gefallen wohl auch damit zusammen, dass mich der Ton des Albums in ein Gespinst aus Erinnerung an Bands warf, die ich seit langem mag.</p>
<p>Ich kann noch nicht alles benennen, aber drin steckt für mich auf jeden Fall: das verträumt-düstere von Siouxsie &#038; The Banshees, das seltsame Fernweh und die Magie der ersten „Dead Can Dance“ (insbesondere der Song „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=CFiUvbP_9UY">Fortune</a>“ passt für mich zu „Wild Poppies“, respektive umgekehrt), irgendwo im Hintergrund flicht Lene Lovich sich das Haar, die Traurigkeit von November Növelet und des großartigen ersten Albums vom <a href="http://www.youtube.com/watch?v=N6vW2uWsro0">This Mortal Coil</a>-Projekt winkt aus einigen Liedern und an manchen Stellen fühlt es sich an wie Meditationsmusik (im besten Sinne) aus einer Kundalini-Yogastunde.</p>
<p>Möglich, dass all diese Referenzen nur in meinem Kopf zusammenkommen, immerhin basieren sie hauptsächlich auf einem Grundgefühl, das „The Mast“ (auch mit ihren Texten) immer wieder in mir auslösen. Wenn euch all die Bandvergleiche nichts sagen: egal. Hört es euch wegen der wunderbaren Stimme der Sängerin Haale und wegen des famosen Schlagwerks an.</p>
<p><a href="http://youtu.be/8J-_UNfZMM8?hd=1">Kennenlernen</a>, noch mehr <a href="http://youtu.be/3V36DjjYO1E?hd=1">kennenlernen</a>, und die noch relativ unbekannte Band per <a href="http://themast.bandcamp.com/album/wild-poppies">Albumkauf</a> unterstützen.</p>
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		<title>Man trifft sich</title>
		<link>http://www.milchkleid.de/blog/2011/08/10/man-trifft-sich/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 21:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei große besorgte Frauen mit altmodischen Gesichtern lernen sich kennen. Sie fassen sich an den Schultern und sind froh. Sie gehen in ein Café und reden leise über ihren Kummer. Sie treffen sich Woche für Woche und lächeln sich die &#8230; <a href="http://www.milchkleid.de/blog/2011/08/10/man-trifft-sich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei große besorgte Frauen mit altmodischen Gesichtern lernen sich kennen. Sie fassen sich an den Schultern und sind froh. Sie gehen in ein Café und reden leise über ihren Kummer. Sie treffen sich Woche für Woche und lächeln sich die altmodischen Gesichter schön. Sie sind innig und heimlich.</p>
<p>Zwei dicke Mädchen mit kleinen Ohren lernen sich kennen. Sie gehen gemeinsam in die Pause und schreien auf dem Schulhof herum. Sie stehlen Lipgloss im Woolworth und tragen zu enge Hosen. Sie rennen böse lachend zu Pommesbuden. Sie stopfen sich gegenseitig Süßigkeiten in die glossigen Münder und hören Musik dazu. Sie kaufen sich Steppjacken.</p>
<p>Zwei damenlose Herren mit Backenbärten lernen sich kennen. Sie schlagen sich auf die Schultern und sind froh. Sie gehen in eine Bar, trinken herbes Bier und schauen. Sie zeigen sich ihre Schallplatten und loben sich. Sie spielen nächtelang Spiele übers Internet. Sie schauen sich Pornos mit kleinbrüstigen Darstellerinnen an.</p>
<p>Zwei kleinbrüstige Pornodarstellerinnen lernen sich kennen. Sie lassen die Zungen in die jeweils andere dringen. Sie fassen sich an und beben. Sie leben in einem tuchverhangenen Hotelzimmer. Sie küssen sich naß und wild. Sie knien sich gemeinsam vor eine Erektion. Sie ziehen billige Bademäntel an.</p>
<p><span id="more-461"></span></p>
<p>Zwei kleine Tiere mit viel zu viel Pelz lernen sich kennen. Sie starren sich komisch an. Sie lecken an ihren Nasen. Sie stellen ihr vieles Fell auf und rennen im Kreis. Sie rollen sich ineinander und brummen leise im Schlaf.</p>
<p>Zwei düstere Gitarristen mit nicht erkennbaren Haarschnitten lernen sich kennen. Sie setzen sich erst mal hin und jammen. Sie nicken sich anerkennend zu. Sie zeigen sich ihre Verstärker und loben sich. Sie schließen Wetten miteinander ab. Sie gehen in ein Café und passen nicht rein. Sie suchen sich zwei besorgt aussehende Frauen mit altmodischen Gesichtern aus.</p>
<p>Zwei verwirrt aussehende Frauen mit altmodischen Gesichtern wachen in zwei Hotelzimmern auf. Sie schlingen sich Kunstfellstolas mit viel zu viel Pelz um den Hals und reiben ihre feuchten Nasen. Sie treffen sich im Flur und erschrecken vor zwei kleinbrüstigen Pornodarstellerinnen in Bademänteln. Sie laufen großäugig nach Hause.</p>
<p>Zwei damenlose Herren bieten zwei dicken Mädchen mit kleinen Ohren Kaugummi an. Sie haben Langweile und führen die Mädchen in ein Café. Sie sehen ihren glossigen Lippen zu, die kichernd an zwei Tassen heißer Schokolade kleben bleiben.</p>
<p>Zwei dicke Mädchen und zwei damenlose Herren machen sich keine Gedanken. Sie kratzen sich nachlässig an verschiedenen Stellen und sehen gemeinsam auf zwei große, besorgt flüsternde Frauen am Nebentisch.</p>
<p></br><br />
</br><br />
<em>(Eben wiedergefunden, älterer Quatschtext. Um Fortführungen in den Kommentaren wird gebeten).</em></p>
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		<title>I hate you some, I love you some</title>
		<link>http://www.milchkleid.de/blog/2010/12/29/i-hate-you-some-i-love-you-some/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 19:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Großstädte und ihre weich ausgeschorenen Undercut-Nacken, großen Kapuzenkrägen, Stiefel, Milchkaffees, Saftschorlen, die irrlichternden Bewegungen der Medienmenschen von einem Viertel ins nächste, von einer Stadt zur nächsten und retour. Man liegt in gedämpft beleuchteten Cafésofas, ein Bekannter sitzt dabei und fotografiert mit der digitalen Spiegelreflex oder via instagram, alle haben irgendwie viel zu tun. Draußen zieht der Winter vorbei, man isst keine Tiere mehr oder man isst sie erst recht, Pelzbommelmützen bezeugen, dass man seine Modeblogabos gelesen hat oder gerade das nicht. Die Damen backen und häkeln, die Herren beherrschen die Kunst des Halstuchdrapierens, jeder kann XHTML und alle kaufen sich was Schönes. <a href="http://www.milchkleid.de/blog/2010/12/29/i-hate-you-some-i-love-you-some/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Großstädte und ihre weich ausgeschorenen Undercut-Nacken, großen Kapuzenkrägen, Stiefel, Milchkaffees, Saftschorlen, die irrlichternden Bewegungen der Medienmenschen von einem Viertel ins nächste, von einer Stadt zur nächsten und retour. Man liegt in gedämpft beleuchteten Cafésofas, ein Bekannter sitzt dabei und fotografiert mit der digitalen Spiegelreflex oder via instagram, alle haben irgendwie viel zu tun. Draußen zieht der Winter vorbei, man isst keine Tiere mehr oder man isst sie erst recht, Pelzbommelmützen bezeugen, dass man seine Modeblogabos gelesen hat oder gerade das nicht. Die Damen backen und häkeln, die Herren beherrschen die Kunst des Halstuchdrapierens, jeder kann XHTML und alle kaufen sich was Schönes. <span id="more-381"></span></p>
<p>Die Tresenkraft verteilt Flammen auf den Tischen um danach wieder suchend ins Gewirbel vor den Panoramafenstern zu starren, aus den Lautsprechern zieht die Musik lange Fäden und keiner singt dazu. Alle bewegen sich, keiner kommt weiter, es ist mehr ein Nachdunkeln als ein Älterwerden. Wenn man die 30 überschritten hat, heißt es Obacht geben, der Zeitfraß der Großstädte ist enorm, es kann schon passieren, dass man eines Morgens aufwacht, 35 ist, von Projekt zu Projekt lebt und sich unfassbar sinnlos dabei fühlt.</p>
<p>Es kann auch sein, dass die Heimatstadt plötzlich einen Schein bekommt, den man ihr früher nicht angesehen hat, golden glänzt sie jetzt, freundlich. Möglich, dass man merkt, dass es langsam reicht mit den unachtsamen Menschenmassen, dem Tempo, dem Schmutz, dem Lärm, den vielen Irren und der spärlichen Natur.</p>
<p>Plötzlich fühlt sich vieles rund an, wenn man zuhause ist und mit „Zuhause“ ist nicht mehr der aktuelle Wohnort gemeint. Die kurzen Strecken, die Wälder, die Menschen, die keine Massen ertragen müssen und darob zum Großteil freundlichen Gemüts sind, die vertrauten Klänge und Gerüche. Die Eltern, die heute tatsächlich verstehen, wer man ist, die einen lassen, wenn auch ungern, der längst verschwundene Groll und als einziger Wermutstropfen: der Abschiedsschmerz, wenn man wieder aufbricht nach Hipsterhausen. Die Heimatstadt versucht sich punktuell daran, zu Minihipsterhausen zu werden, scheitert auch nicht und ist trotzdem auf eine Art rührend dabei.</p>
<p>Hipsterhausen kann unglaublich viel, es tanzt und singt unentwegt, es hat Bühnen, die einem das Leben erklären können, weil von ihnen herab aus mehreren Jahrhunderten gepredigt wird, von Schauspielern, Lyrikern, Schlagzeugen und Bratschen, es gibt das grandioseste Frühstück der Stadt an mindestens fünf Orten und immer ist irgendjemand wach. Das reicht für ein paar Jahre, das kann für ein Leben reichen, mir reicht es nicht, oder eher: mir reicht es langsam. Ich sehe mich per sofort als Großstadturlauber, ich werde mich über ein paar Jahre ausschleichen, respektive, weil, was schert es die Stadt, wenn ich sie verlasse: die Stadt aus mir ausschleichen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QaqVWY3wYdQ">Ich will weg</a>. Weg vom Dauerwind und hin zum Föhn. Weg vom Franzbrötchen, hin zum Sauerteigbrot. Malzig statt bitter, Kässpatzen statt Grünkohl, Stadtwald statt Elbstrand. Etwas schwieriger wird werden: Tauben statt Möwen, Stadttheater statt Schauspielhaus. Aber die Zugstrecke nach Hipsterhausen ist glücklicherweise hervorragend ausgebaut.</p>
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		<title>Drei Sterne sah ich scheinen</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 20:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich gerade schlafen will werde ich oft überfallen.

Ich bin dann sehr wehrlos, weil müde, und widersetze mich kaum. Neben dem Bett liegt inzwischen ein Aufnahmegerät (ein ganz altmodisches Ding, es passen Normalkassetten rein) (die Idee hab ich <a href="http://hindringrrrr.blogspot.com/2010/05/stenorette.html">geklaut</a>), um die Überfälle dokumentieren zu können. Am nächsten Tag höre ich das bemurmelte Stück Tonband ab, meistens klinge ich latent genervt, weil es ungefähr 03.45 Uhr ist und ich eigentlich schlafen will. Man hört viel Geknister, mechanisches Quietschen und dazwischen, wie ich Satzfragmente ins Mikrofon gähne. Was ich noch verstehen kann, schreibe ich später ins Reine. <a href="http://www.milchkleid.de/blog/2010/12/11/drei-sterne-sah-ich-scheinen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich gerade schlafen will werde ich oft überfallen.</p>
<p>Ich bin dann sehr wehrlos, weil müde, und widersetze mich kaum. Neben dem Bett liegt inzwischen ein Aufnahmegerät (ein ganz altmodisches Ding, es passen Normalkassetten rein) (die Idee hab ich <a href="http://hindringrrrr.blogspot.com/2010/05/stenorette.html">geklaut</a>), um die Überfälle dokumentieren zu können. Am nächsten Tag höre ich das bemurmelte Stück Tonband ab, meistens klinge ich latent genervt, weil es ungefähr 03.45 Uhr ist und ich eigentlich schlafen will. Man hört viel Geknister, mechanisches Quietschen und dazwischen, wie ich Satzfragmente ins Mikrofon gähne. Was ich noch verstehen kann, schreibe ich später ins Reine. <span id="more-357"></span></p>
<p>Manchmal werde ich auch auf dem Weg zum Bett erwischt. Dann krakle ich das, <a href="http://www.ted.com/talks/view/id/453">was von mir verlangt wird</a>, schnell in mein Notizheft, bevor ich mich einfach umfallen lasse. Ist vor ein paar Tagen wieder geschehen. Heraus kam folgendes:<br />
</br><br />
</br><br />
<strong><a href="http://youtu.be/cNdqoQWz34E">Heimweh</a></strong></p>
<p>In deinen Dünen<br />
bis in die Niederungen<br />
liegt der Weichstaub der Stunden<br />
an deinem Rücken</p>
<p>In deinen Beugen<br />
der gleissende Puder der Mondnacht<br />
der dein Konto überzieht<br />
beim Verein für schwere Gedanken<br />
hast du noch 3kg Kontingent</p>
<p>Die Glocken des Vaterlands<br />
läuten den Tag herbei<br />
so war das nicht abgemacht<br />
du wirfst die Arme<br />
in die Höhe<br />
und weg:<br />
unter die Seufzerbrücke<br />
in den Malstrom<br />
der Heimat</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Oh BOY!</title>
		<link>http://www.milchkleid.de/blog/2010/12/07/oh-boy/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 22:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne viel Federlesens: Musik ist der Grund, wieso dieses Blog aus seinem (zugegeben: langen) Frühling/Sommer/Herbstschlummer wieder auftaucht. Schuld sind nur BOY allein, die mich vorhin erst mit ihrem Lied Drive Darling geködert und direkt danach mit Army an Land gezogen &#8230; <a href="http://www.milchkleid.de/blog/2010/12/07/oh-boy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne viel Federlesens: Musik ist der Grund, wieso dieses Blog aus seinem (zugegeben: langen) Frühling/Sommer/Herbstschlummer wieder auftaucht. Schuld sind nur <a href="http://www.myspace.com/listentoboy">BOY</a> allein, die mich vorhin erst mit ihrem Lied <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ctgLh7ekE1s">Drive Darling</a> geködert und direkt danach mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TcZMvPSuG_I">Army</a> an Land gezogen haben.</p>
<p>Es liegt an allem: den Stimmen, der Begleitung, den Texten und nicht zuletzt den beiden Frauen (<a href="http://tvnoir.de/tag/boy/">Sonja Glass und Valeska Steiner</a>) und ihrer angenehmen Art. Ich bin verknallt.</p>
<p>Glücklicherweise sind BOY <a href="http://www.kampnagel.de/index.php?page=detail&#038;cluster=601314">in wenigen Tagen</a> Vorgruppe der ebenso sympathischen Geschwister <a href="http://www.hundredsmusic.com/">Hundreds</a>, die dieses Jahr mit viel Licht und <a href="http://vimeo.com/15222927">aus gutem Grund</a> in den Himmel geschossen sind.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umbau</title>
		<link>http://www.milchkleid.de/blog/2010/06/23/umbau/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 19:28:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich stell hier gerade die Möbel um. Es geht bald weiter. Anders. Besser vielleicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stell hier gerade die Möbel um. Es geht bald weiter. Anders. Besser vielleicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anämie</title>
		<link>http://www.milchkleid.de/blog/2009/03/28/lucency-anamie/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 01:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.milchkleid.de/blog/2009/03/28/lucency-anamie/</guid>
		<description><![CDATA[Ich will ein Vampir sein. Seit 1985 geht das jetzt so, und es scheint nicht weniger dringlich zu werden.

Als ich gerade eingeschult worden war, tauchte Rüdiger von Schlotterstein in unserem Wohnzimmer auf und überzeugte mich davon, statt einer Prinzessin fortan ein Vampir sein zu müssen. Die nächsten (und letzten) vier Jahre, die ich noch auf Faschingsfeiern ging, trug ich einen schwarzen Satinumhang mit Stehkragen nebst passender Hose, jede Menge Babypuder und getrockneten Blutspuren im Gesicht. Naja, um ehrlich zu sein: auch abseits von Faschingsfeiern erfreute ich das Dorf mit Vampirumhangzwischenspielen.

Mit 15 driftete ich unausweichlich in eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chronik_der_Vampire" target="_blank">Anne Rice Phase</a>. Dann war ein paar Jahre Ruhe und ich war es zufrieden, als Quotengrufti durch die Gemeinde zu wabern und so lange vor dem Sonnenlicht zu flüchten bis meine Haut es nur mit extremen Abwehreaktionen ertragen konnte. <a href="http://www.milchkleid.de/blog/2009/03/28/lucency-anamie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will ein Vampir sein. Seit 1985 geht das jetzt so, und es scheint nicht weniger dringlich zu werden. </p>
<p>Als ich gerade eingeschult worden war, tauchte Rüdiger von Schlotterstein in unserem Wohnzimmer auf und überzeugte mich davon, statt einer Prinzessin fortan ein Vampir sein zu müssen. Die nächsten (und letzten) vier Jahre, die ich noch auf Faschingsfeiern ging, trug ich einen schwarzen Satinumhang mit Stehkragen nebst passender Hose, jede Menge Babypuder und getrockneten Blutspuren im Gesicht. Naja, um ehrlich zu sein: auch abseits von Faschingsfeiern erfreute ich das Dorf mit Vampirumhangzwischenspielen. <span id="more-98"></span></p>
<p>Mit 15 driftete ich unausweichlich in eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chronik_der_Vampire" target="_blank">Anne Rice Phase</a>. Dann war ein paar Jahre Ruhe und ich war es zufrieden, als Quotengrufti durch die Gemeinde zu wabern und so lange vor dem Sonnenlicht zu flüchten bis meine Haut es nur mit extremen Abwehreaktionen ertragen konnte.</p>
<p>Und seit letztem November, ihr ahnt es schon und fallt entsetzensstarr und mit kralligen Händen von den Schreibtischstühlen, bin ich <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Twilight_(series)" target="_blank">Twilight</a> verfallen. Nur kurz unterbrochen von bisher acht Bänden <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Southern_Vampire_Mysteries" target="_blank">Southern Vampire Mysteries/Sookie Stackhouse-Novels</a> samt zugehöriger <a href="http://vimeo.com/3318600" target="_blank">TV-Serie</a> (True Blood) und dem (übrigens großartigen!) schwedischen Film <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Let_The_Right_One_In" target="_blank">Let The Right One In</a>, habe ich alle Bände bisher mindestens zwei-, manche sogar dreimal gelesen. Wieso? Keine Ahnung. Ich dachte vorher auch nicht, dass mich die Liebeswirren zweier 17-jähriger so faszinieren würden. Aber hey – einer von beiden ist ein VAMPIR! Ein übertrieben kontrollierter, überbehütender, romantischer und <em>glitzernder</em> Vampir. </p>
<p>Eine großartige Zusammenfassung der rauschhaften Twilighterfahrung in Comicform findet sich übrigens in <a href="http://lucylou.livejournal.com/566295.html" target="_blank">Lucy Knisleys</a> Weblog, inklusive (Achtung, Spoiler!) Ultrakurzzusammenfassung der vier Bände, wegen der ich noch Stunden nach dem Lesen immer wieder dämlich kichern musste.</p>
<p>Eigentlich sind die Twilight-Bücher wirklich schlimm. Sie sind nicht gerade gut geschrieben (ich habe sie auf englisch gelesen, um mir wenigstens einbilden zu können, etwas dabei zu lernen), es gibt seltsame Spannungsbögen, Hauptcharakter Bella wird von Band zu Band stupider (ganz furchtbar, man liest und denkt: Wahnsinn, die Tante war in Band 1 doch eigentlich als halbwegs schlau dargestellt! Wann und weshalb ist sie so verdummt?) und macht zudem in manchen Passagen eigentlich nichts als endlos jammern, sich nicht entscheiden können, sich Seltsamkeiten einreden und für ihren Vater kochen. Edward (der Herr Vampir) ist strikt keusch bis nach der Blitzhochzeit (was auch daran liegen dürfte, dass die Autorin strenge Mormonin ist) und kaum wird Bella kurzfristig von Edward verlassen, verfällt sie einem (na klar!) <em>Werwolf</em>. Am Ende bekommt sie das schönste Kind der Welt (beinahe 100 Jahre altes Sperma!), mutiert zur Superheldin und hat andauernd Sex.</p>
<p>Trotzdem reißt mich (und massenweise andere Damen) die Geschichte mit. Die Voraussetzungen sind bei mir gut, der Wille zum Eskapismus, die Freude an Fantasy und die Verehrung von Vampiren sind groß, aber das allein ist es nicht. Möglicherweise ist es die andauernde, zehrende Sehnsucht in den Büchern, die gut vorstellbaren Orte, die wilden Gefühle und die schlußendliche völlige Wunscherfüllung (eigentlich jeder Handlungsstrang wird mit einem teils absurden Happy End belohnt). Die Vampire haben zudem Superheldenstatus: Sonnenlicht und all der übliche Vampirzerstörungsquatsch kann ihnen nichts anhaben, sie müssen nicht schlafen, sie sind übernatürlich schön, duften grandios und werden, abseits vom Blutdurst, nicht von körperlichen Notwendigkeiten geplagt. Und dann noch die langwährende Spannung: wird klutzy Bella am Ende auch ein Vampir? Den (mittelmäßigen) Film habe ich nach Erstlektüre natürlich auch angesehen. Er hat schöne Momente (und schöne Hauptdarsteller), dient aber eigentlich nur dem Schwärmen und ist in seiner Holprigkeit den Büchern ähnlich. </p>
<p>Leider kennt keiner, den ich kenne, einen Vampir, den er/sie mir vorstellen könnte. Ich bin darob zutiefst betrübt, gerade jetzt, wo mein dreißigster Geburtstag in Siebenmeilenstiefeln heraneilt, könnte mir ein wenig Unsterblichkeit und die Wahrung der Form (körperlich jetzt) wirklich nicht schlecht tun. </p>
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		<title>Das Meer und der Hausgeist</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 13:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei <a href="http://www.ted.com/" target="_blank">TED Talks</a>, die ich mag. Im <a href="http://www.ted.com/talks/view/id/467">ersten</a> spricht Sylvia Earle sehr spannend über das Meer und die Notwendigkeit, es zu schützen. 

Im <a href="http://www.ted.com/talks/view/id/453">zweiten Talk</a> erläutert Elizabeth Gilbert (Autorin von <a href="http://www.elizabethgilbert.com/eatpraylove.htm" target="_blank">eat pray love</a>) ihre Sicht von Kreativität. <a href="http://www.milchkleid.de/blog/2009/02/23/das-meer-und-der-hausgeist/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei <a href="http://www.ted.com/" target="_blank">TED Talks</a>, die ich mag. Im <a href="http://www.ted.com/talks/view/id/467">ersten</a> spricht Sylvia Earle sehr spannend über das Meer und die Notwendigkeit, es zu schützen. </p>
<p>Im <a href="http://www.ted.com/talks/view/id/453">zweiten Talk</a> erläutert Elizabeth Gilbert (Autorin von <a href="http://www.elizabethgilbert.com/eatpraylove.htm" target="_blank">eat pray love</a>) ihre Sicht von Kreativität. Tatsächlich hätte ich ihr Buch ohne diesen Vortrag nie und nimmer gelesen. Hätte ich es im Laden überhaupt zur Hand genommen, ich hätte es sofort unter <em>Trutschenliteratur</em> (Die Empfehlungen von Meg Ryan und Julia Roberts auf der Rückseite! Die Beschreibung!) absortiert, gleich neben Frau Ahern und Konsorten, was dem Buch aber Unrecht tut.</p>
<p>Ich bin generell geneigt, Bücher liegenzulassen, die Aufkleber wie &#8220;Weltbestseller&#8221; oder &#8220;Seit 300 Wochen auf Platz 1 der blabla-Bestsellerliste&#8221; tragen, rein aus Prinzip, ich <del datetime="2009-02-23T13:21:36+00:00">dummes</del> bockiges Ding. In dem Fall bin ich wirklich froh, Elizabeth Gilbert über ihren Vortrag kennengelernt zu haben, um gar nicht erst ein Trutschengefühl zu bekommen.</p>
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		<title>Wintersachen</title>
		<link>http://www.milchkleid.de/blog/2008/11/29/wintersachen/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 18:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://vimeo.com/2232187">Locas In Love — Wintersachen</a>

Herrlich altbacken und romantisch. Das erste dieses Jahr, was mich ein ganz klein wenig vorweihnachtlich stimmt.

<blockquote>Ich mag es
wenn alles langsam wird und still
Ich mag es
einen Vorwand dafür zu haben
daß ich nicht gerne aus
und unter Menschen gehen will
ohne etwas über mich zu verraten</blockquote> <a href="http://www.milchkleid.de/blog/2008/11/29/wintersachen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vimeo.com/2232187">Locas In Love — Wintersachen</a></p>
<p>Herrlich altbacken und romantisch. Das erste dieses Jahr, was mich ein ganz klein wenig vorweihnachtlich stimmt.</p>
<blockquote><p>Ich mag es<br />
wenn alles langsam wird und still<br />
Ich mag es<br />
einen Vorwand dafür zu haben<br />
daß ich nicht gerne aus<br />
und unter Menschen gehen will<br />
ohne etwas über mich zu verraten</p></blockquote>
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