Ich habe mich gerade so über einen Text von Ina Bruchlos gefreut und amüsiert, dass ich unbedingt auf sie hinweisen muss. Auf Frau Bruchlos jetzt (fantastischer Name, übrigens. Ich bin ja immer begeistert von solchen Namen. Bruchlos! Klingt ähnlich erfunden wie Hindringer, aber das nur nebenbei). …
Mein rechtes Ohr bildet sich seit einigen Wochen ein, dass es neue Freunde haben muss. Als erstes hat es den nervigen Tinnitus eingeladen, der sich jetzt unerwarteterweise immer mehr breit macht. Damit hat weder das Ohr, das doofe, gerechnet, noch ich. …
Ich hab das mit der Compilation nochmal versucht, diesmal ernsthaft und ohne “Horse with no name”. Insbesondere bin ich gerade Woven Hand und den Fleet Foxes (Moment, was heißt das eigentlich, … Flottenfüchse?) verfallen.
Gut hör. Und: Mixtapelinks zu eigenen Compilations in den Kommentaren posten, bin gespannt.
Ich halte Dinge für zaubermächtig, die es nicht sind. Dieses Log gehört allerdings nicht dazu. Generell ist das ja eine blöde Annahme, irgendwas für zaubermächtig zu halten, gerade als freimütiger Atheist sollte man sich lieber selbst mit der Peitsche in die Fresse hauen, statt derartiges von sich zu geben. …
JAAAA! Niels Frevert hat ein neues Album rausgebracht! Ich hab es nur zufällig gesehen, es ist noch backfrisch und ich drehe gerade ein wenig durch vor Glück, innerlich jedenfalls, äußerlich halte ich mich bedeckt. …
Gestern hat mich eine Freundin auf untenstehendes Video hingewiesen, was sofort zu einer Suchterkrankung führte. Das Lied ((Crazy for You But) Not That Crazy) zum Video stammt aus dem Album 69 Love Songs von The Magnetic Fields. Keine Ahnung weshalb, aber ich hatte bis dato noch nie von dieser Band gehört, was regelrecht eine Schmach ist, so gut, wie sie mir gefallen. Die bei Wikipedia zu lesende Beschreibung sagt eigentlich schon alles:
“Albums released by Merritt under the name “Magnetic Fields” usually consist of synth-pop music in a 1980s style underlying clever lyrics, often about love, that are by turns ironic, bitter, and humorous.”
Nr. 02: Talking Heads – Once In A Lifetime (Remain in Light, 1980) ♥
Eigentlich (für mich) kein Erinnerungsstück. Ich habe erst mit über 20 angefangen, ernsthaft Talking Heads zu hören und bis jetzt nicht damit aufgehört.
Das Video ist übrigens als Ausstellungsstück des Museum of Modern Art vorgemerkt, kein Wunder bei David Byrnes Darbietung, dessen Bewegungen, laut Wiki-Artikel, unter anderem Epilepsiekranke während eines Anfalls nachahmen. Ich liebe diesen Mann ja und würde ihn gerne mal persönlich sehen. So heimlich, von der Zimmerecke aus. Von da aus würde ich dann leise Schwachsinn flüstern: “I don’t have to prove…that I am creative! All my pictures are confused.”
Ich bin das erste Mal mit einem Stöckchen beschenkt worden. Naja, um ehrlich zu sein, waren mir diese Blogkettenbriefe bis jetzt relativ gleichgültig, aber der Stock kommt aus sympathischer Richtung, von der mir bisher unbekannten Sabrina Tibourtine (grandioser Nachname, übrigens!), ich mache also einfach mal mit. …